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Meine Gesundheitsthemen

Mein Immunsystem

Das Immunsystem ist ein komplexes System, welches die Aufgabe hat, unseren Körper vor schädlichen Viren und Bakterien zu schützen. Einige Nährstoffe und Vitamine sind essentiell für ein funktionierendes Immunsystem. Welche Substanzen einen wichtigen Beitrag für ein gesundes Immunsystem leisten können, erfahren Sie hier.

Mein Herz-Kreislauf-System

Das Herz-Kreislauf-System besteht aus dem Herzen und den Blutgefäßen. Das Herz ist der zentrale „Motor“ unseres Körpers. Es gilt diesen mit einer gesunden Lebensweise und den richtigen Nährstoffen zu unterstützen und zu schützen.

Mein Zentrales Nervensystem (ZNS)

Unser ZNS ist die Schaltzentrale für unser Handeln. Unser Gehirn macht nur ca. 2% unseres Körpergewichts aus, verbraucht aber ca. 20% unserer Energie. Daher benötigen die Zellen des ZNS für die mentale Leistungsfähigkeit optimale Versorgungs- und Stoffwechselprozesse. Diese Prozesse erfordern die richtigen Nährstoffe.

Mein Magen-Darm Trakt

Unser Verdauungstrakt wird auch die Kinderstube des Immunsystems genannt. Ca. 70-80% der aktiven Immunzellen befinden sich im Darm. Die Zufuhr der richtigen Nährstoffe kann wesentlich zu einem gesunden Darm und damit zu einem ausbalancierten Immunsystem beitragen.

Stimmung und Energie

Unsere Stimmung und Vitalität wird von vielen Faktoren bestimmt. Sicher ist, dass Energiestoffwechselprozesse die entscheidende Rolle spielen. Diese Prozesse werden u. a. durch ausreichend Schlaf, Bewegung und die Aufnahme der richtigen Nährstoffe und Vitamine beeinflusst.

Anti-Aging

Anti-Aging bezeichnet alle Maßnahmen, Behandlungen und Produkte, die den Prozess der Hautalterung verlangsamen. Einige Substanzen aus der Natur können durch Unterstützung der Zellregeneration einen wesentlichen Beitrag zu einer schöneren Haut und Haaren leisten.

Curcuma – Traditionelle Heilkunst neu erforscht

Was ist Curcuma und welchen Beitrag kann es für meine Gesundheit leisten?

Curcuma longa (auch bekannt als Gelbwurz) stammt aus der Familie der Ingwergewächse und spielt aufgrund der enthaltenen Curcuminoide und deren positiven Effekte eine wichtige Rolle in der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda – und das seit über 4000 Jahren.

Aktuelle Untersuchungen, zeigen vielversprechende Ergebnisse, insbesondere in Bezug auf antientzündliche Effekte. Im internationalen Register für Studien (www.trial.gov.) gibt es über 200 angemeldete Untersuchungen, die in Zukunft weitere Erkenntnisse zu dieser bewährten Substanz liefern werden.

Untersuchungen & wissenschaftliche Diskussion zu Curcuma

  • Entzündungshemmendes und verdauungsregulierendes Mittel
  • Energetisierend
  • Arthritis
  • Arthrose

Neuere Untersuchungen und Studien:

  • Diabetes
  • Rheuma
  • Reizdarm (Entzündungen im Magen-Darm-Trakt)
  • Alzheimer-Demenz Depressionen
  • Gallenblasendysfunktion
  • Vorbeugung Herzinfarkt

Wichtig: Aufgrund der hydrophoben Eigenschaft wird Curcuma im Magen-Darm-Trakt nur schlecht aufgenommen („resorbiert“). Bei gleichzeitiger Gabe bzw. in Kombination mit einem sogenannten „Drug-Enhancer“ (z.B. Pfefferextrakt mit Piperin) kann die Aufnahmerate um ein Vielfaches erhöht werden.

Alpha-Linolensäure (ALA) – Essentiell für unsere Gesundheit

Was ist Alpha-Linolensäure und welchen Beitrag kann es für meine Gesundheit leisten?

Bei der Alpha-Linolensäure (ALA) handelt es sich um eine dreifach ungesättigte Fettsäure aus der Gruppe der Omega-3-Fettsäuren. Sie wird als „essentiell“ bezeichnet, d.h. sie kann vom Körper nicht selbst gebildet werden. Gerade in der westlichen Welt liegt ernährungsbedingt die Aufnahme von gesättigten Omega-6-Fettsäuren um ein Vielfaches höher als die der ausgleichend wirkenden ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Das kann zu einem unausgewogenen Immunsystem, zu Herzerkrankungen und neurologischen Defiziten führen. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass die Alpha-Linolensäure ein wichtiger Gegenspieler zu den häufig in unserer Nahrung vorkommenden gesättigten Fettsäuren ist.

Ein guter Lieferant von ALA in der täglichen Nahrung sind beispielsweise fette Meeresfische wie die Makrele, aber auch pflanzliche Öle wie das wertvolle Leinöl.

Studien & Untersuchungen zur Alpha-Linolensäure (ALA):

  • Antientzündliche Effekte und oxidative Balance, z.B. bei bronchialem Asthma
  • Übergewicht / Adipositas
  • Kardioprotektive Effekte / Herzerkrankungen
  • Schlaganfall / Folgeerscheinungen
  • Osteoporose
  • Alzheimer-Demenz

Wichtig: als Nahrungsergänzungsmittel sind häufig Fischölkapseln erhältlich, die jedoch aufgrund des penetranten Fischgeschmacks nicht jedermanns Sache sind und die teilweise eine hohe Belastung mit Schwermetallen aufweisen. Mittlerweile ist es möglich, die Alpha-Linolensäure aus hochwertigem pflanzlichen Leinöl zu extrahieren und konzentriert in Pulverform einzunehmen.

OPC – Traubenkernextrakt (Oligomere Proanthocyanidine) – eines der stärksten Antioxidantien

Was ist OPC und welchen Beitrag kann es für meine Gesundheit leisten?

OPC wird aus Traubenkernen gewonnen. Es werden zahlreiche Effekte beschrieben und diskutiert. Eine Reihe von Experten proklamieren OPC als das meist unterschätzte Anti-Aging Mittel bezüglich der Zell-Regeneration und einem verbesserten Hautbild.

Die Forschungen gehen jedoch weit über diese Themen hinaus. Die Untersuchungen reichen von A wie Asthma oder Allergien bis Z wie Zellschutz. Gesichert ist, dass OPC ein hohes antioxidatives Potential hat und daher auch oft als Radikalfänger bezeichnet wird. Freie Radikale können Zellstrukturen angreifen und diese zerstören. Ein Radikalfänger wie OPC kann somit diesen Vorgang potentiell positiv beeinflussen.

Oxidativer Stress ist ein bedeutendes Phänomen bei Entzündungsreaktionen. Das starke antioxidative Potential von OPC dürfte ursächlich für antientzündliche und antisklerotische Effekte sein, die mittlerweile in vielen Studien und Untersuchungen beschrieben werden. In einem öffentlichen Register (www.pubmed.com) sind mehr als 400 wissenschaftliche Studien mit bemerkenswerten Ergebnissen veröffentlicht.

Ist OPC auch als Energielieferant geeignet? Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten. Die Literatur gibt interessante Hinweise aus Studien, die in Zellen zeigen konnten, dass OPC die ATP – Synthese steigert und damit für ein deutlich gesteigertes Energieniveau im täglichen Leben sorgen könnte.

Studien & Untersuchungen zu OPC:

  • Entzündungen
  • Schwaches Immunsystem
  • Bluthochdruck
  • Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) + Hohe Cholesterinwerte
  • Neurodermitis
  • Wassereinlagerungen / Krampfadern
  • Haar- und Hautprobleme
  • Allergien
  • Asthma

Wichtig: OPC gilt als gut verträglich und wird schnell und gut vom Körper resorbiert. Allerdings stellt sich die Frage, ob die möglichen Effekte auf die Gesundheit und das eigene Befinden nicht mindestens einige Wochen oder gar Monate benötigen. Das kann von Mensch zu Mensch sehr stark variieren. Daher wird, wie bei fast allen Nahrungsergänzungsmitteln, eine längerfristige Einnahme empfohlen.

Biotin (Vitamin B7) – Ein essentielles Vitamin – nicht nur für Haut, Haare und Nägel

Was ist Biotin und welchen Beitrag kann es für meine Gesundheit leisten?

Biotin ist ein essentielles wasserlösliches Vitamin aus dem Vitamin B-Komplex. Es hat als Co-Enzym verschiedene unterstützende Aufgaben, beispielsweise im Bereich vieler wichtiger Stoffwechselprozesse. Die durch Biotin aktivierten Enzyme werden u.a. bei Wachstumsprozessen von Blutzellen, Haaren und Nervenzellen benötigt. Daher kann man u.a. davon ausgehen, dass Biotin eine unterstützende Rolle bei der Verbesserung der psychischen und kognitiven Leistungsfähigkeit spielt.

Biotin ist ein essentielles wasserlösliches Vitamin aus dem Vitamin B-Komplex. Es hat als Co-Enzym verschiedene unterstützende Aufgaben, beispielsweise im Bereich vieler wichtiger Stoffwechselprozesse. Die durch Biotin aktivierten Enzyme werden u.a. bei Wachstumsprozessen von Blutzellen, Haaren und Nervenzellen benötigt. Daher kann man u.a. davon ausgehen, dass Biotin eine unterstützende Rolle bei der Verbesserung der psychischen und kognitiven Leistungsfähigkeit spielt.

Biotin kommt in relevanten Mengen in Lebensmitteln wie Leber, Eigelb, Hefe oder Sojabohnen vor. In geringerem Ausmaß findet man Biotin auch in Avocados, Hülsenfrüchte oder Spinat.

Der tägliche Bedarf für Erwachsene wird in der Regel mit 30-60 Mikrogramm angegeben.
Biotin:

  • trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Haut bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Haare bei
  • trägt zur normalen psychischen Funktion bei
  • trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei

Wichtig: ein Biotinmangel kann sich durch Abgeschlagenheit und Schwäche, Depressionen, Ekzeme, Hautentzündungen, trockenes und brüchiges Haar, Haarausfall und Muskelschmerzen zeigen.

Weihrauch (Boswellia Serrata) – nachgewiesene Entzündungshemmung

Was ist Weihrauch und welchen Beitrag kann es für meine Gesundheit leisten?

Gerade in den letzten Jahren ist Weihrauch als „Wundermittel“ durch die Medien gegeistert. Alles Schall und (Weih-) Rauch? Wissenschaftliche Studien haben mittlerweile die antientzündliche Wirkung der Boswelliasäuren bestätigt. Neue Anwendungs-möglichkeiten tun sich auf.

Der Baum aus der Familie der Balsambaumgewächse wächst in trockenen Regionen Nordost-Indiens. Die Weihrauchgewinnung gelingt durch Anschneiden der Bäume. Dabei fließt Harz in flüssiger Form aus dem Baum. Grundsätzlich sollte für die Einnahme nur die höchste Qualität verwendet werden. Diese ist natürlich rar und somit wertvoll.

Wichtig: Als Nahrungsergänzungsmittel ist es von außerordentlicher Wichtigkeit, dass die Reinsubstanz des Harzes alle 5 Boswellia-Säuren enthält und mit 85% die höchste Reinheit und Wirksamkeit besitzt.

Wie wird Weihrauch eingesetzt?

Weihrauch wird in verschiedenen Kulturen schon lange als traditionelles Mittel sehr erfolgreich eingesetzt. Mittlerweile ist das „Geheimnis“ der entzündungshemmenden Effekte wissenschaftlich gut erforscht und in verschiedenen Bereichen in Studien nachgewiesen (z.B. bei Colitis Ulzerosa, Asthma Bronchiale, Multiple Sklerose, Chronisch Rheumatischer Polyarthritis). Es konnte beispielsweise gezeigt werden, dass Boswelliasäure die Bildung von Leukotrienen hemmen kann. Leukotriene wiederum spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von allergischen und entzündlichen Reaktionen im Körper. *1

Weitere fundierte Informationen zum Thema Weihrauch finden Sie beispielsweise unter https://www.aerzteblatt.de/archiv/9000/Salai-Guggal-(Indischer-Weihrauch-)-Gummiharz-aus-Boswellia-serrata-Boswellia saeuren-als-Nicht-Redoxhemmstoffe-der-Leukotrienbiosynthese-Neue-therapeutische-Moeglichkeit

*1 (2) Ammon, H.P.T., T. Mack, G.B. Singh u. H. Safayhi: „Inhibition of leukotriene B4 formation in rat peritoneal neutrophils by an ethanolic extract of the gum resin exsudate of Boswellia serrata“. Planta medica 57 (1991) Pp. 203-207.

Propionsäure – zielgerichtete Unterstützung des Immunsystems

Was ist Propionsäure und welchen Beitrag kann diese für meine Gesundheit leisten?

Propionsäure zählt zu den sog. „Kurzkettigen Fettsäuren“. Diese können einen positiven Einfluss auf ein aus der Balance geratenes Immunsystem haben.

Der Darm wird auch als die „Kinderstube“ des Immunsystems bezeichnet. Propionsäure wird normalerweise durch Bakterien im Dickdarm gebildet. Für die Darmzellen an der Darmoberfläche stellt die Propionsäure eine der wichtigsten Energiequellen dar. Propionsäure kann einen regulierenden Einfluss auf die Entzündungsbereitschaft des Darmes und des gesamten Organismus haben.

Es gibt einige Studien, die sich mit der Wirkung von Propionsäure beschäftigen. Eine Studie der Universität Bochum zeigt zum Beispiel einen deutlich positiven Einfluß auf den Anstieg von entzündungshemmend wirkenden sog. „regulatorischen T-Zellen“ nach Zufuhr von Propionsäure.*1

*1 Haghikia A. et al. (2015): Dietary Fatty Acids Directly Impact Central Nervous System Autoimmunity via the Small Intestine; Immunity, Volume 43, Issue 4, p817–829, 20 October 2015,dx.doi.org

Wichtig: Neben wertvollen Substanzen wie der Propionsäure ist eine ausgewogene Ernährung für einen gesunden Darm essentiell. Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung lautet: fünf Portionen Obst und Gemüse täglich (sogenannte 5er Regel)! Es darf auch mehr sein. Wer zusätzlich auf eine ausreichende Zufuhr an Omega-3 Fettsäuren (zum Beispiel Alpha-Linolensäure ) achtet, kann zusätzlich etwas Positives für einen gesunden Darm tun.

Vitamin D –  ein lebensnotwendiges, aber häufig unterschätztes Vitamin

Was ist Vitamin D und welchen Beitrag kann es zu meiner Gesundheit leisten?

Allgemein versteht man  unter Vitamin D eine Gruppe von verschiedenen fettlöslichen Vitaminen, die für eine Regulierung des Kalziumhaushalts und der Mineralisierung der Knochen sorgen (Calciferole). Insbesondere das Vitamin D2 (Ergocalciferol) und D3 (Cholecalciferol) sind hier essentiell und können einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit liefern.

Vitamin D:

  • trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
  • hat eine Funktion bei der Zellteilung
  • trägt zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion bei

Wann besteht ein Mehrbedarf an Vitamin D?

Um Vitamin D selbst produzieren zu können, brauchen wir das Sonnenlicht. Daher wird Vitamin D auch landläufig als das „Sonnenvitamin“ bezeichnet. Bedingt durch unsere geographische Lage und unseren modernen Lebensstil ist eine ausreichende körpereigene Produktion schwierig geworden. Insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten ist es aufgrund der zu geringen Sonneneinstrahlung für große Teile der Bevölkerung häufig nicht möglich, auf die von der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlene Tagesdosis von 800 IE („Internationale Einheiten“) zu kommen. Viele Experten sehen einen deutlichen Mehrbedarf an Vitamin D, u.a. bei chronischen Erkrankungen und regelmäßiger Medikamenteneinnahme.

Wichtig: Studien gehen davon aus, dass mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung, gerade in den Wintermonaten, einen Vitamin D Mangel aufweist. Mögliche Symptome für ein Vitamin D-Mangel sind z.B. : Haarausfall, depressive Verstimmung, erhöhte Infektanfälligkeit, Muskelschwäche, Glieder-und Muskelschmerzen

Vitamin B-Komplex – ein starkes Team

Was versteht man unter dem Begriff Vitamin B-Komplex und
welchen Beitrag können die B-Vitamine für meine Gesundheit leisten?

B-Vitamine sind im Körper für zahlreiche Stoffwechselfunktionen zuständig. Es handelt sich um verschiedene organische Verbindungen, die zum überwiegenden Teil nicht vom Körper selbst produziert werden können und daher über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Zu den B-Vitaminen zählen 8 Vitamine:

Vitamin B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12 . Die Vitamine unterscheiden sich deutlich in den Funktionen, alle werden jedoch für einen funktionierenden Organismus benötigt.

  • Unterstützung eines normalen Energiestoffwechsels
  • Unterstützung des Immunsystems
  • die Blutbildung
  • die Entwicklung von Nervenzellen
  • Schutz vor oxidativem Stress

Welche Auswirkungen hat ein Vitamin B – Mangel?

So unterschiedlich wie die Funktionen der einzelnen B-Vitamine, so unterschiedlich sind auch die Risiken, die mit einem Mangel einhergehen. Die Anzeichen eines Mangels sind nicht immer leicht zu deuten. Das können beispielsweise folgende Symptome sein:

  • Ermüdungs-und Erschöpfungszustände
  • Infektanfälligkeit
  • leichte depressive Verstimmungen
  • Hautveränderungen
  • neurologische Empfindungsstörungen
  • irreversible Nervenschädigungen

Wichtig: Eine Reihe von den B-Vitaminen werden auch als Anti-Stress-Vitamine bezeichnet. Sie spielen eine zentrale Rolle im zentralen und peripheren Nervensystem. Wird mehr Energie verbraucht, steigt auch der Bedarf an B-Vitaminen

Selen – ein essentielles Spurenelement

Was ist Selen und welchen Beitrag kann es zu meiner Gesundheit leisten?

Selen ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Der Körper kann Selen allerdings nicht selbst produzieren, wir müssen es über die Nahrung aufnehmen. Selen ist im Erdreich vorhanden und wird von Pflanzen aufgenommen und gespeichert. Damit ist die Aufnahme aus pflanzlicher und tierischer Nahrung theoretisch gesichert.

Allerdings sind die Böden auf der Nordhalbkugel mittlerweile sehr arm an Selen, so dass eine ausreichende Zufuhr nicht immer gegeben ist. In Deutschland nehmen wir durchschnittlich ca. 40 Mikrogramm (µg) Selen pro Tag auf. Die Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt pro Tag eine Aufnahme von 55 µg.

Welche Bedeutung hat Selen?

Die Hauptfunktion von Selen ist der Schutz der Körperzellen vor schädlichen Belastungen und giftigen Einwirkungen (beispielsweise vor Nitrosaminen aus der Nahrung). Selen gehört zur Gruppe der Antioxidantien, die vor sog. freien Radikalen und oxidativem Stress schützen. Auf diese Weise kann Selen z.B. eine vorzeitige Alterung beeinflussen und das Immunsystem stärken. Selen stabilisiert die Thrombozyten und kann so Thrombosen (Blutgerinnseln) vorbeugen. Selen hat einen regulierenden Einfluss auf den Schilddrüsenstoffwechsel und kann die Abwehrkräfte stärken. Zudem wird ihm eine Funktion bei der Bindung von giftigen Schwermetallen im Körper zugeschrieben und es unterstützt die Muskelfunktion.

Selen:

  • trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
  • trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
  • trägt zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Nägel und Haare bei
  • trägt zu einer normalen Spermabildung bei

Wichtig: Die folgenden Symptome können beispielsweise auf einen Selenmangel hindeuten: erhöhte Krankheitsanfälligkeit, Muskelschwäche und Gelenkbeschwerden, Müdigkeit, weiße Flecken auf bzw. unter den Fingernägeln, schuppige und blasse Haut, Haarausfall

Zink – der „Tausendsassa“ unter den Spurenelementen

Was ist Zink und welchen Beitrag kann es zu meiner Gesundheit leisten?

Mit einer Menge von etwa 1,5 – 2,5 g stellt Zink nach Eisen das zweithäufigste essentielle Spurenelement im menschlichen Organismus dar.  Zink ist wichtiger Bestandteil zahlreicher Enzyme und Hormone.

Welche Bedeutung hat Zink im Körper?

Zink spielt eine entscheidende Rolle bei vielen biologischen Prozessen und übernimmt im Körper unzählige Funktionen. Angefangen von Wachstum und Reifung (z.B. Synthese von DNA und Proteinen) über eine Schutzfunktion für die Zellmembranen bis hin zur Beteiligung am Stoffwechsel von Neurotransmittern und Hormonen. Es beeinflusst die Sinnesfunktionen wie Riechen, Schmecken, Hören und Sehen (Zink spielt im Stoffwechsel von Vitamin A eine wichtige Rolle).

Ebenso ist eine regulative Rolle bei der Aufrechterhaltung der Immun-Funktionen beschrieben und es gibt Hinweise auf vorteilhafte Effekte bei bestimmten Autoimmunerkrankungen. Zudem werden dem Spurenelement Zink antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften attestiert. Es gibt auch Hinweise darauf, dass ein Zinkmangel die Größe und Funktion der Thymusdrüse beeinflusst, die ein wichtiges Organ im körpereigenen Abwehrsystem ist.

Zink:

  • trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
  • trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
  • trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei
  • trägt zu einer normalen DNA-Synthese bei
  • hat eine Funktion bei der Zellteilung
  • trägt zu einem normalen Fettsäurestoffwechsel bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Haare, Nägel, Knochen und Haut bei

Ein Mehrbedarf an Zink besteht beispielsweise bei…

  • einem geschwächten Abwehrsystem
  • einseitiger Ernährung, Diäten und starker körperlicher Belastung (Sportler)
  • Krankheiten wie rheumatoider Arthritis, Diabetes, Multiple Sklerose oder entzündlichen Darmerkrankungen
  • älteren Menschen
  • Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen

Wichtig: Gerade bei vegetarischer oder veganer Ernährung, die überwiegend aus Getreide und Hülsenfrüchte besteht, kann der Zinkbedarf um bis zu 50 % erhöht sein.

Kupfer – ein unterschätztes Spurenelement!

Was ist Kupfer und welchen Beitrag kann es für meine Gesundheit leisten?

Schon die alten Ägypter wussten die desinfizierende Wirkung von (elementarem) Kupfer zu schätzen. Sie mischten zum Beispiel Kupferspäne mit Honig und Kuhfett, um Geschwüre und Krampfadern zu behandeln.

Kupfer ist mit einem Körperbestand von 80-100 mg nach Eisen und Zink das dritthäufigste Spurenmetall im Organismus. Die höchsten Konzentrationen an Kupfer finden sich vor allem in Leber und Gehirn, gefolgt von Herz und Nieren. Der tägliche Bedarf eines erwachsenen Menschen beträgt 1,0 – 1,5 Milligramm. Kupfer ist vor allem in Schokolade, Leber, Getreide, Gemüse und Nüssen enthalten.

Welche Bedeutung hat Kupfer im Körper?

Kupfer hat im Körper eine Fülle von Funktionen. Es ist Teil zahlreicher Enzyme, schützt u.a. die Zellmembranen vor Schäden durch freie Radikale und ist somit ein wichtiges Antioxidans. Kupfer wird für die Aufnahme von Eisen und den Schutz der Zell-membranen benötigt. Weiterhin trägt Kupfer zum Elektronentransport und damit zur Gewinnung von Energie bei. Zudem wird es für die Blutbildung, speziell zur Entstehung von Hämoglobin (roter Blutfarbstoff), benötigt. Kupfer spielt außerdem bei der Bildung von Kollagen und Elastin im Bindegewebe (Aufbau von Knochen, Haut und Haar) sowie von Melanin in der Haut eine Rolle. Darüber hinaus wirkt Kupfer immunanregend und entzündungshemmend.

Kupfer:

  • trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
  • trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
  • trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
  • trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
  • trägt zu einem normalen Eisentransport im Körper bei
  • trägt zur Erhaltung von normalem Bindegewebe
  • trägt zu einer normalen Haut- und Haarpigmentierung bei

Wann besteht zum Beispiel ein Mehrbedarf an Kupfer?

  • bei allen entzündlichen Krankheiten
  • bei Störungen im Immunsystem
  • bei einseitiger Ernährung sowie bei Malabsorption (z.B. bei Morbus Crohn oder Mukoviszidose)
  • bei starkem oxidativem Stress, z.B. durch Rauchen
  • bei Magen-Darm-Störungen (z.B. Darmentzündungen)
  • bei der Einnahme von bestimmten Medikamenten wie Antacida oder Penicillin

Wichtig: Bei zahlreichen Krankheiten und entzündlichen Prozessen findet sich häufig auch ein Kupfermangel. In diesem Fall sollte Kupfer möglichst ergänzt werden. Eine ausreichende und regelmäßige Einnahme ist Voraussetzung für einen Effekt. Positiv wirkt sich hier zusätzlich ein Verzicht von belastenden Genussmitteln, wie beispielsweise Alkohol, aus. Ebenso sollte der Kontakt mit Umweltgiften oder Stress vermieden werden.

Bacopa Monnieri (Brahmi) – Die Energiequelle für Ihr Gehirn

Was ist Bacopa monnieri (in Indien Brahmi genannt) und welchen Beitrag kann es für meine Gesundheit leisten?

Brahmi ist eine Pflanzenart, die zu der Gattung der Fettblätter (Bacopa) und damit zu der Familie der Wegerichgewächsen gehört. Seit über 3000 Jahren ist die Pflanze ein wichtiger Bestandteil der indischen Heilkunst (Ayurveda). Dort gilt es als bestes Nerventonikum, Ginkgo Biloba gehört beispielsweise zur gleichen Familie. Neben dem Einsatz bei diversen Beschwerden wurde es bereits vor tausenden Jahren Schülern und Gelehrten mit dem Ziel verabreicht, lange Texte besser auswendig lernen zu können.

Aktuelle Erkenntnisse:

Auch in Europa wird das Extrakt aus Bacopa monnieri immer beliebter und oft als sogenanntes Nootropikum oder „Smart drug“ eingesetzt. Als „Nootropikum“ wird eine Substanz bezeichnet, der positive Effekte auf das zentrale Nervensystem zugesprochen werden. Experten bezeichnen die Pflanzen sogar als Treibstoff für das Kurz -und Langzeitgedächtnis.

Neben der bewährten Unterstützung von Lernprozessen wird

Bacopa monnieri traditionell in der Ayurveda-Heilkunde auch zur Entspannung und zur Verminderung von Stress und Angst eingesetzt.

Mittlerweile ist die Substanz gut erforscht und gilt als sehr sicheres Mittel. Eine aktuelle Untersuchung mit einem Bacopa monnieri – Extrakt zeigte beispielsweise bei jungen Erwachsenen vielversprechende und signifikante Ergebnisse in Bezug auf das  Erinnerungsvermögen  (1).

Aber auch ältere Menschen  konnten in einer wissenschaftliche Studie von Bacopa monnieri profitieren. Anhand von Lerntests konnte gezeigt werden, dass sich die mentale Leistungsfähigkeit, wie beispielsweise das Erinnerungsvermögen, mit Bacopa monnieri deutlich verbesserte (2).

Bacopa monnieri (Brahmi) wird seit über 3000 Jahren traditionell in der indischen Heilkunst Ayurveda u.a. eingesetzt bei:

  • Konzentrationsschwäche
  • Stress
  • Demenz, Gedächtnisschwäche, Aufmerksamkeitsmangel,
  • Nervösen Störungen, Neuralgien, Neurosen, Psychosen, Schlaflosigkeit
  • Arthritis
  • Arthrose

Neuere Untersuchungen und Studien (u.a.):

  • Kognitive Effekte wie zum Beispiel Erinnerungsvermögen und Denkgeschwindigkeit
  • Antientzündliche Effekte
  • Morbus Alzheimer-Demenz

Viele weitere Untersuchungen geben Hinweise auf die potentiellen Effekte, die bereits seit Jahrtausenden in der ayurvedischen Heilkunde proklamiert werden. Es fehlen dennoch weitere klinische Studien, um allgemeingültige gesundheitsbezogene Aussagen treffen zu können.

Wichtig: Man geht davon aus, dass sich das Potential von Bacopa monnieri frühestens nach regelmäßiger Einnahme über 12 Wochen zeigt. Eine langfristige Einnahme erscheint daher sinnvoll.

(1) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5075615/
(2) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20590480/

Gotu Kola /Asiatisches Pennywort – „Zauberelixier des Lebens“

Was ist Asiatisches Pennywort/ Gotu Kola und welchen Beitrag kann es für meine Gesundheit leisten?

Der indische Wassernabel oder Gotu Kola (Centella asiatica) gehört zur Familie der Doldenblütler. In der traditionellen asiatischen Medizin hat die Pflanze, bzw. deren Extrakte, schon sehr lange einen hohen Stellenwert. In China wird die Pflanze auch „Zauberelixier des Lebens“ genannt. Es wird ihr eine verjüngende und regenerierende Wirkung nachgesagt. Auch bei Gedächtnisschwäche und Konzentrationsstörungen wird Gotu Kola traditionell in der asiatischen Heilkunde eingesetzt.

Gotu Kola enthält eine Vielzahl interessanter Inhaltsstoffe. Die vorrangigen sekundären Pflanzeninhaltsstoffe sind die in den Blättern enthaltenen Triterpene. Eine Vielzahl an Studien befasst sich mit den interessanten Substanzen. Eine Untersuchung bei älteren Menschen zeigte eine Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit und eine Stimmungsverbesserung (1). Weitere Untersuchungen zeigen vielversprechende Hinweise auf neuroprotektive Effekte (2). Zusätzliche Untersuchungen sind jedoch in der Zukunft notwendig, um allgemeingültige gesundheitsbezogene Aussagen treffen zu können.

Schöne Haut von innen?

Cellulite ist per Definition keine Krankheit, wird aber als ein schwerwiegendes und weitverbreitetes kosmetisches Problem eingestuft. Mehr als 80% aller Frauen ab dem 20ten Lebensjahr sind betroffen. Viele Cremes und Salben versprechen, mit diversen Inhaltsstoffen die betroffenen Hautpartien langfristig zu glätten. Leider oft ein sehr kostspieliger Versuch mit unerfüllten Erwartungen. Kann Gotu Kola von innen helfen?

Eine Reihe von Studien haben die Effekte von Gotu Kola auf die Verringerung der Cellulite und Verkleinerung der Fettzellen untersucht. Beispielweise konnte in einer Studie mit einem Gotu Kola-Extrakt nach nur 90 Tagen im Vergleich zu Placebo eine signifikante Reduktion des Adipozyten-Durchmessers (Verkleinerung der Fettzellen)  und der Fibrose, vor allem in der gluteofemoralen (Gesäß und Oberschenkel betreffenden) Region gezeigt werden (3). Man geht von verschiedenen Wirkprinzipien aus. Die gesteigerte Kollagenbildung und damit die Stärkung und Festigung der Zellen wird häufig als die Hauptursache für die positiven Ergebnisse genannt.

Untersuchungen & wissenschaftliche Diskussion zu Gotu Kola/Asiatisches Pennywort

Traditioneller Einsatz in der asiatischen Heilkunst (u.a.) bei:

  • Wundheilungsstörungen
  • Schuppenflechte
  • Vorbeugung von Narbenbildung
  • Cellulite
  • Akne
  • Konzentrationsstörungen
  • Nachlassen der Gedächtnisleistung

Neuere Untersuchungen und Studien (u.a.) bei:

  • Cellulite
  • Angstzuständen
  • Dermatologischen Erkrankungen

Viele weitere Untersuchungen zeigen Hinweise auf die potentiellen Effekte, die bereits seit Jahrtausenden in der ayurvedischen Heilkunde proklamiert werden. Es fehlen dennoch weitere klinische Studien, um allgemeingültige gesundheitsbezogene Aussagen treffen zu können.

Wichtig: Eine längerfristige Einnahme von mindestens 90 Tagen erscheint sinnvoll, um das volle Potential der Substanz erfahren zu können.

(1) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18191355/
(2) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22666298/
(3) https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-032010/neue-methoden-gegen-cellulite/

Ashwagandha – „Der indische Ginseng“

Was ist Ashwagandha und welchen Beitrag kann es für meine Gesundheit leisten?

Ashwagandha (Pflanze der Gattung Withania Somnifera) wird auch als indischer Ginseng bezeichnet.  Es ist eines der am häufigsten eingesetzten Heilmittel in der traditionellen ayurvedischen Medizin. Insbesondere im Bereich der Stressreduktion und bei Schlafstörungen. Für die Effekte sind nach aktuellen Erkenntnissen sogenannte Adaptogene (biologisch aktive Pflanzenstoffe) verantwortlich, die als „natürliche Stresskiller“ bezeichnet werden.

Trotz des bewährten Einsatzes über viele Jahrhunderte in der traditionellen asiatischen Heilkunde, gelang Ashwagandha erst in den letzten Jahren der Einzug in den wissenschaftlichen Fokus vieler Untersuchungen.

Es konnte beispielsweise in einer randomisierten, placebokontrollierten Studie an 64 Patienten mit chronischem Stress eine signifikante Verbesserung des Stressempfindens und eine Senkung der Cortisolwerte im Serum gezeigt werden (1).

Aktuelle Studien legen nahe, dass Ashwagandha sich unter anderem auch positiv auf den Muskelaufbau, die Regeneration und die Libido auswirken kann.

In einer weiteren Studie (2) wurde beispielsweise placebokontrolliert bei gesunden Männern untersucht, inwieweit sich Kraft- und Testosteronwerte sowie der Muskelzuwachs über einen Zeitraum von 8 Wochen entwickeln.  Die Gruppe, die täglich Ashwagandha nahm, zeigte eine stärkere Entwicklung von Muskelmasse und wies erhöhte Kraft- und Testosteronwerte auf. Zudem konnten sie vergleichsweise mehr Körperfett abbauen.

Untersuchungen & wissenschaftliche Diskussion zu Ashwagandha

Traditioneller Einsatz in der asiatischen Heilkunst (u.a.) bei:

  • Stress
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Blähungen und Übelkeit.
  • Aphrodisiakum zur Steigerung der Libido / Leistungsfähigkeit

Neuere Untersuchungen und Studien (u.a.) bei:

  • Stress
  • Neurodegenerativen Erkrankungen
  • Muskelaufbau

Viele weitere Untersuchungen zeigen Hinweise auf die potentiellen Effekte, die bereits seit Jahrtausenden in der ayurvedischen Heilkunde proklamiert werden. Es fehlen dennoch weitere klinische Studien, um allgemeingültige gesundheitsbezogene Aussagen treffen zu können.

Wichtig: Ein hochwertiges Produkt mit Ashwagandha zur Nahrungsergänzung sollte einen hohen Gehalt an Withanoliden enthalten. Es sollte rein und ohne jegliche Füll- oder Konservierungsstoffe sein. Auch hier erscheint es wichtig, die Einnahme über mind. 12 Wochen durchzuführen, um das volle Potential zu erfahren.

(1) Chandrasekhar, K., Jyoti Kapoor, and Sridhar Anishetty. „A prospective, randomized double-blind, placebo-controlled study of safety and efficacy of a high-concentration full-spectrum extract of ashwagandha root in reducing stress and anxiety in adults.“ Indian journal of psychological medicine 34.3 (2012): 255.
(2) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26609282/

Vitamin E – „Der Radikalfänger mit Zellschutzpotenzial“

Was ist Vitamin E und welchen Beitrag kann es für meine Gesundheit leisten?

Es gibt unterschiedliche Formen von Vitamin E, die in der Regel unter dem Begriff „Tocopherole“ zusammengefasst werden. Der bekannteste Vertreter von Vitamin E ist Alpha-Tocopherol.

Vitamin E zählt zu den fettlöslichen Vitaminen. Nur im Rahmen des Fettstoffwechsels kann es verwertet werden. Wie bei allen fettlöslichen Vitaminen kann der Körper dieses Vitamin aus der Nahrung nur zusammen mit etwas Fett aufnehmen.

Achtung: Potentieller Vitamin E-Mangel!

Laut der „Nationalen Verzehrstudie II“ werden auch in Deutschland die Zufuhrempfehlungen zu essentiellen Nährstoffen nicht erreicht.

So kommen nur ca. 50% der Bevölkerung auf die empfohlene Menge an Vitamin E (1).

Doch wozu braucht der Körper nun Vitamin E? Im Rahmen der normalen Stoffwechselabläufe werden reaktive Sauerstoffverbindungen freigesetzt. Normalerweise kann der Körper diese sogenannten „freien Radikale“ gut neutralisieren. Doch insbesondere bei Stress oder durch schädliche Umwelteinflüsse, wie zum Beispiel durch Umweltgifte, Zigarettenrauch, UV-Bestrahlung etc. kann die Anzahl dieser radikalen Verbindungen stark zunehmen. Man spricht von oxidativem Stress, der Zellen zerstören und eine ausreichende Reproduktion von neuem Zellgewebe verhindern kann. Dieses führt u.a. zu einer vorzeitigen Hautalterung, Faltenbildung und Arteriosklerose. Man vermutet darüber hinaus Zusammenhänge von oxidativem Stress und degenerativen Erkrankungen.

Vitamin E ist ein ausgezeichneter Radikalfänger und kann diese aggressiven  Sauerstoffverbindungen (wie beispielsweise Wasserstoffperoxid) neutralisieren.

Damit trägt Vitamin E dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Die Bedeutung von Vitamin E manifestiert sich zusätzlich in der Anzahl der Untersuchungen, die man beispielsweise in einem öffentlichen, internationalen Studienregister findet. Annähernd 1000 Studien sind hier gelistet, die beispielsweise vorbeugende Effekte bei Morbus Alzheimer untersuchen. Viele Untersuchungen zeigen Hinweise für weitere gesundheitsfördernde Effekte von Vitamin E. Es fehlen dennoch zusätzliche klinische Studien, um zusätzliche allgemeingültige gesundheitsbezogene Aussagen treffen zu können.

(1) https://www.lebensmittelverband.de/de/aktuell/20190306-deutsche-erreichen-zufuhrempfehlungen-fuer-vitamine-und-mineralstoffe-in-teilen-nicht

Vitamin C – „Das Multitalent unter den Vitaminen“

Was ist Vitamin C und welchen Beitrag kann es für meine Gesundheit leisten?

Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin, das häufig auch mit der chemischen Bezeichnung „Ascorbinsäure“ deklariert wird. Es muss regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Vitamin C kommt vor allem in Zitrusfrüchten und frischem Gemüse vor. Kontinuierliche Mangelerscheinungen sind heutzutage selten, in Belastungssituationen steigt jedoch der Bedarf sprunghaft an. Bekannt ist Vitamin C landläufig aufgrund der positiven Unterstützung des Immunsystems. Die Stärkung der Abwehrkräfte steht häufig im Mittelpunkt der Diskussion.

Fakt ist, dass Vitamin C für viele weitere Funktionen im Körper essentiell ist und diverse Stoffwechselprozesse im menschlichen Körper eine regelmäßige Vitamin C-Zufuhr benötigen.

Die repräsentative nationale Verzehrstudie II  hat gezeigt:

Rund ein Drittel aller Bundesbürger führt mit seiner täglichen Ernährung weniger Vitamin C zu, als es die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt. Die Empfehlung liegt bei 95/110 mg (Frauen/Männer). Raucher haben einen höheren Bedarf, der lt. DGE bei 135/155 mg liegt.

Folgende Effekte von Vitamin C sind u.a. durch Studien belegt:

  • Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
  • Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße (Knochen, Knorpelfunktion, Zahnfleisch, Haut, Zähne) bei.
  • Vitamin C trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei.
  • Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
  • Vitamin C trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Wichtig: Mangelerscheinungen aufgrund Vitamin C-Unterversorgung sind relativ rar und werden daher selten damit in Verbindung gebracht. Häufige Müdigkeit und Zahnfleischbluten können Symptome eines Vitamin C Mangels sein.

MS Complete

Wie haben Sie das erste Produkt „MS Complete“ entwickelt?

„Wir haben erste Überlegungen und ein grundsätzliches Konzept entwickelt, welches den Bedarf von Menschen bzw. Gruppen von Menschen berücksichtigt hat, die eine zusätzliche Alternative suchen, um ihr Immunsystem im Gleichgewicht zu halten und Hilfe gegen Abgeschlagenheit und Müdigkeit suchen. Danach haben wir sowohl mit Experten als auch potentiellen Anwendern diskutiert, wie eine optimale Kombination von Wirkstoffen aussehen könnte. Dieses Vorgehen ist mit Sicherheit außergewöhnlich, denn in der Regel werden Anwender nicht derart unmittelbar in die Entwicklung eines Produktes mit einbezogen. Unter Berücksichtigung der gewonnen Erkenntnisse und Tipps haben wir dann ein Labor mit einer Machbarkeitsanalyse beauftragt.“

Für welche Personen ist „MS Complete“ geeignet?

„MS Complete ist ein gezieltes, bedarfsgerechtes Kombinations-Produkt (Nahrungsergänzungsmittel), das optimal dosierte Komponenten enthält, dadurch die Einnahme vereinfacht und somit zu Gesundheit und Wohlbefinden beitragen kann.

Die erste vorliegende Kombination aus hochwertigen Inhaltsstoffen hilft dem Immunsystem wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Es trägt zur Stärkung des Nervensystems vor allem durch positive Effekte auf entzündliche Prozesse im Körper bei, unterstützt den Energiehaushalt des Körpers und hilft so auch gegen Abgeschlagenheit und Müdigkeit.

MS Complete enthält qualitativ hochwertigen indischen Weihrauch-Extrakt (Boswellia Serrata) mit dem höchstmöglich verfügbaren Gehalt (85%) und versorgt Ihren Körper damit hochdosiert mit 1.020 mg reinen und wertvollen Boswelliasäuren pro Tagesdosis (340 mg entsprechend 400 mg Weihrauch-Extrakt pro Kapsel). Boswellia wirkt nach aktueller Studienlage und dem Stand der Wissenschaft entzündungshemmend.

Die in MS Complete enthaltene Propionsäure (540mg Natriumpropionat pro Tagesdosis) zählt zu den sog. „Kurzkettigen Fettsäuren“. Diese sind ein wichtiger Baustein, um den Darm gesund zu halten und somit einen Beitrag für das Immunsystem zu leisten (ca. 80% unserer Immunzellen befinden sich im Darm). Darüber hinaus haben kurzkettige Fettsäuren einen Einfluss auf diverse Stoffwechsel-Vorgänge. Auch dies entspricht dem aktuellen Stand der Wissenschaft.

Die weiteren Inhaltsstoffe von MS Complete haben ebenfalls positive Effekte auf Ihr körperliches Wohlbefinden:

  • Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung
  • Biotin trägt zu einer physiologischen Funktion und zur normalen Funktion des Nervensystems und Energiestoffwechsels bei
  • Vitamin B2 trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
  • Vitamin B6 trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
  • Vitamin B12 hat eine regulierende Funktion bei der Zellteilung
  • Die Vitamine B2, B6 und B12 tragen jeweils zu einer normalen Funktion des Nervensystems, einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
  • Selen trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems und dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
  • Kupfer trägt ebenfalls zu einer normalen Funktion des Immunsystems und dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
  • Zink hat eine Funktion bei der Zellteilung und trägt zu einem normalen Fettsäurestoffwechsel sowie zu einer normalen kognitiven Funktion bei“

Warum ist kein Vitamin C dabei? Dieser Stoff schützt den Organismus doch auch.

„Das ist richtig. Vitamin C als sog. freier Radikalenfänger kann den Organismus schützen. Es gibt jedoch auch Menschen, die kein zusätzliches Vitamin C über eine normale und gesunde Ernährung hinaus benötigen bzw. einnehmen wollen. Darüber hinaus ist ein Vitamin C Mangel heutzutage in den Industriestaaten und damit auch in Deutschland sehr selten. Da Vitamin C bereits vielfach erhältlich ist, haben wir, insbesondere auf den Rat von Experten und Anwendern hin, darauf verzichtet.“

Wie haben Sie das erste Produkt „MS Complete“ entwickelt?

„Wir haben erste Überlegungen und ein grundsätzliches Konzept entwickelt, welches den Bedarf von Menschen bzw. Gruppen von Menschen berücksichtigt hat, die eine zusätzliche Alternative suchen, um ihr Immunsystem im Gleichgewicht zu halten und Hilfe gegen Abgeschlagenheit und Müdigkeit suchen. Danach haben wir sowohl mit Experten als auch potentiellen Anwendern diskutiert, wie eine optimale Kombination von Wirkstoffen aussehen könnte. Dieses Vorgehen ist mit Sicherheit außergewöhnlich, denn in der Regel werden Anwender nicht derart unmittelbar in die Entwicklung eines Produktes mit einbezogen. Unter Berücksichtigung der gewonnen Erkenntnisse und Tipps haben wir dann ein Labor mit einer Machbarkeitsanalyse beauftragt.“